Porterhouse Steak 35 Tage gereift

Bei meinem letzten „Grillkurs Steak“ habe ich zu ersten Mal das Porterhouse Steak von True Wilderness gegrillt. Das war ein ordentlicher Abschluss des Abends. Da ich dort keine Fotos machen konnte, hier ein kleiner Bericht. 

Das Fleisch kommt mal wieder von Rico Schlegel, was ja schon für die Qualität spricht. Ich finde das man bei diesem Fleisch schon direkt beim Auspacken Hunger bekommt.Der Dry Age Geruch kommt wirklich super. Da das Fleisch ja nach dem Auspacken ca 20 Minuten die Temperatur der Umgebung annehmen sollte riecht die Küche wirklich schon traumhaft ! Solltet ihr allerdings eine Katze haben rate ich dazu das Fleisch in den Backofen zu stellen der Geruch wirkt nicht nur auf Menschen anziehend 🙂

Wenn die Plastikfolie ab ist kann man das Steak mal ordentlich bewundern. Die Farbe und die Fettadern sind wirklich sehr ansprechend. Einige wenige dunkle Stellen sind noch am Steak, das macht mir aber nichts.

Nach den 20 Minuten geht es zum Grill, da ich einen Napoleon LE3 mein eigen nenne habe ich eine Sizzle Zone. Solltet ihr so etwas nicht besitzen kann man die wirklich starke Hitze auf einem Anzündkamin erzeugen, lasst diesen mit Buchenholz oder Kokoskohle durchglühen und legt dann ein Gitter darauf.

Das Steak wird dort zuerst ca 1 Minute, mit dem Knochen nach unten, abgestellt. Danach von jeder Seite ca 3 Minuten auf die Hitze. Bei diesen Ausmaßen habe ich dann auch noch die Seiten etwas angegrillt. Ca 1 Minute sollte da aber reichen. Dann das Steak in einem ca 120 Grad heißen Grill zum nachziehen legen. Ein Thermometer ist jetzt von Vorteil, mit einem Einstichthermometer kann man die Temperatur mal schnell messen, ein Thermometer was im Grill verbleiben kann ist aber die bessere Variante. Das „Fanstast“ vom Schweden reicht dafür locker aus.

Bis zu welcher Temperatur ihr das Steak zieht, bleibt auch selber überlassen, bei mir sind 52°C vollauf ausreichend. Wenn man das Steak bei dieser Temperatur aus dem Grill holt, sollte man es noch ca 5 Minuten ruhen lassen, außerhalb des Grills. Die äußere Temperatur des Steaks wird ja ca bei der Temperatur des Grills sein, daher steigt die Temperatur im Kern nochmals an, ich denke das am Ende ca 56°C erreicht werden. Nach der Ruhephase kann der Anschnitt erfolgen. Da ich das 1 Kilo Steak nicht alleine essen durfte habe ich es sofort in Tranchen geschnitten und diese mit etwas Murray River Salz und wenig Kubebenpfeffer gewürzt.

Fazit :

Das Filet des Porterhouse war wirklich sehr zart, es fiel fast auseinander. Der Geschmack war wirklich stark, Fleischig, etwas nussig, es braucht wirklich nur einen Hauch an Gewürzen um das Fleisch zu unterstützen. Das Roastbeef hat nach der Reifung auch schon einen starken Geschmack, allerdings nicht so nussig wie das Filet. In der Zartheit des Fleisches kann man allerdings kaum einen Unterschied fest stellen. Wenn ihr etwas besonderes auf dem Grill haben wollt, gönnt euch mal dieses Steak. Viel Spass damit !

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