Dicke Rippe

Rippchen gab es ja im Sommer dann schon öfter, was dafür aber preislich verlangt wird bei der wenigen Fleischauflage finde ich zum Teil nicht so gut. Dicke Rippe ist da schon besser, da hat man wenigstens was zu beißen. Ich habe es mal nach der 3-2-1 Methode versucht, wie es geworden ist seht ihr im Bericht. 

Zuerst mal muss auch bei der dicken Rippe die Silberhaut entfernt werden. Gleichzeitig habe ich zwischen den Knochen auch eingeschnitten, aber nicht durch, um etwas mehr Würze hinein zu bekommen.

Als Rub kann alles genutzt werden, was man auch auf Rippchen auch nutzt, Butt Glitter Rub geht genau so wie Magic Dust oder auch Cajun Rub. Die dicke Rippe wird dann mit der Knochenseite nach unten auf das Gitter einer Schwedenschale gelegt und im geschlossenen Grill bei 120° C 3 Stunden geräuchert.

Nach den 3 Stunden wird die dicke Rippe aus dem Grill genommen und die einzelnen Knochen mit dem Fleisch auseinander geschnitten. Die Knorpelstränge sind jetzt so weich, das dieses ohne größere Probleme gelingen sollte.

Diese Rippchen werden jetzt wieder auf das Gitter zurück gelegt, in die Schale wird Flüssigkeit angegossen (Wein, Bier, Fruchtsaft oder Wasser). Jetzt wird die Schale, möglichst dicht, mit Alufolie abgedeckt und bei 160°C für 2 Stunden in den Grill gestellt.

Nach der Dämpfungsphase, soll die dicke Rippe noch mal direkt gegrillt werden. Dabei möchte ich zusätzlich noch etwas Würze mit einbringen, also wird eine Marinade gemixt die dann aufgebracht wird.

  • 2 EL Rapsöl und 2 EL Erdnussöl
  •  1 EL Sojasauce
  • eine kleine Zwiebel
  • eine Knoblauchzehe
  • Saft einer Limette
  • ein ca. wallnussgroßes Stück Ingwer
  • frischer Oregano, Rosmarin, Salbei und Thymian
  • 1 TL Meersalz

Das Öl und die Sojasauce mischen, da hinein die Zwiebel, den Knoblauch und den Ingwer durch eine Knoblauchpresse pressen. Den Limettensaft dazu. Die Kräuter je nach gusto aussuchen und hacken, mit dem Salz zusammen in die Marinade geben, umrühren und dann für ca 1 Stunde ziehen lassen.

Nach den 2 Stunden im Dampf können die Rippchen aus der Schale genommen werden. Vorsicht beim lösen der Alufolie, der Dampf ist sehr heiß ! Es könnte auch noch zu Problemen kommen das die Knochen sich lösen oder das Fleisch schon leicht auseinander fällt.

Weiter geht es an einem Grill, der jetzt für direktes und indirektes Grillen vorbereitet wurde. Die Rippchen zuerst auf die Indirekte Seite legen und mit der Marinade bestreichen. Wenn diese angetrocknet ist und nicht mehr tropft können die Rippen auf die direkte Hitze bis sich eine Kruste gebildet hat. FERTIG !

Fazit : Geil ! Das war super, das Fleisch fiel auseinander wie bei Pulled Pork, war aber noch saftig. Die Gewürze der Marinade, des Rubs und der Rauch verbinden sich zu einer absolut genialen Mischung. Mit der 3-2 Methode kann eigentlich nicht viel falsch laufen. Wer es lieber Amerikanisch mag, kann am Ende statt der Würzmarinade einfach eine BBQ Sauce aufstreichen. Probiert das mal aus, es ist auf jeden Fall mehr Fleisch dabei als bei Kotlettrippchen.

 

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