Sucuk Burger

Ich hatte da vor einiger Zeit mal die Rosenkohl Sucuk Spieße ausprobiert, jetzt habe ich noch ein halbe Sucuk über, was mach ich damit jetzt. Burger hätte ich ja auch mal Lust drauf, warum nicht beides verbinden ? Also Fleischwolf raus und los geht es !

Den Fleischwolf dann nur für ein wenig mehr Fleisch,aus ne halben Sucuk werde ich nicht 4 Burger schaffen also noch die 500g Rinderbraten aus der Keule mit dazu. Eigentlich sollten ja auch die Buns immer selbst gebackene sein, allerdings habe ich bei den letzten 2 mal so ein Pech gehabt, die sind in der 2. Phase nicht aufgegangen und somit greife ich heute auf „XXL Hamburger Brötchen“ aus dem Penny zurück. Die Größe finde ich echt gut, allerdings muss ich sagen das diese wirklich nicht so viel aushalten wie die selbst gebackenen. Die Unterseite löst sich mit Fleischsaft und Soße so schnell auf das es fast keinen Spass beim Essen macht.

Bei der BBQ Sauce ist es eigentlich genau so, gerne nehme ich hier die selbst gekochte, aber dadurch das ich in Berlin beim „Hauptstadtgriller“ mehrere Soßen bestellt habe,werde ich diese auch testen. Die Sucuk in Kombination mit Honig ging bei den Spießen schon sehr gut zusammen, da wird die „Honig Habanero“ wohl sehr gut passen. Durch den Honig wird das Brennen der Habanero sehr gut abgebremst, der Geschmack wird allerdings erhalten. Für mich eine gute Wahl zu diesem Fleisch und dem Rest. Meine Frau mag es nicht so scharf also wird dort „Die Originale“ zum Einsatz kommen.

Hier mal die Zutaten :

  • 500g Rinderbraten aus der Keule (von meinem MdV gut abgehangen)
  • 300g Sucuk
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Zwiebel
  • 8 Scheiben Lieblingskäse
  • ein paar Stücke frische Ananas
  • Apfelmus
  • Lieblings BBQ Sauce

Rinderbraten, Sucuk uns Zwiebel in Grobe Würfel schneiden. Dann alles zusammen in den Wolf geben und mit der feinen Scheibe durchwolfen. Das fertige Hack mit Salz, Pfeffer, Honig und Olivenöl gut vermengen.

Das fertige Hack wiegen, 4 gleiche Patties formen. Von Hand funktioniert das immer noch am besten.
Zwischen beiden Händen eine Kugel rollen, so lange bis sich diese schon etwas fest anfühlt.
Dann mit den Handballen flach drücken, in der Mitte etwas tiefer, das Fleisch zieht sich beim Braten zusammen und bildet sonst die Frikadellen Kugelform, ein Pattie sollte aber flach sein und nicht rund.
Diese Patties nun in eine Edelstahlschale oder auf Backpapier in den Kühlschrank, für ca 30 Minuten.
Kühlen reicht, nicht anfrieren, das muss nicht sein, so ist mir noch kein Burger Pattie auseinandergefallen.

Nach den 30 Minuten gehts ab zum Grill, ob Holzkohle oder Gas ist eingentlich egal, ich brate Burger grundsätzlich auf der Griddle an . Das funktioniert wunderbar, wenn die Platte leicht eingeölt und richtig eingebrannt ist. 2 Minuten von jeder Seite scharf anbraten,

dann geht es in den indirekten Bereich, dort verweilen die Burger Patties bis zu einer Kerntemperatur von 56 Grad, dann werden 2 Käsescheiben aufgelegt.

Mit dem Käse auf die Patties werden auch die aufgeschnittenen Burger Buns auf das Rost aufgelegt. Der zerlaufene Käse und ein leicht angebräuntes Bun sind sichere Zeichen für, es kann gebastelt werden !

Zuerst auf das Unterteil des Buns etwas Apfelmus, darauf das Pattie mit dem Käse, dann Ananas und die Soße, zuklappen. Fertig !

Fazit : Bis auf das Bun schon ganz gut. Das Fleisch war super, die Würzung durch die Sucuk ist für das restliche Fleisch absolut ausreichend. Die Kombination mit der scharfen Soße und den Früchten ist richtig gut! Die Faked Fries sind die absolute Beilage zum Burger. Viel Spass beim Nachgrillen.

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Sucuk Burger
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